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* Nordsternpark * - Gelsenkirchen

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28.09.2018

Der Nordsternpark ist ein Landschaftspark auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern in Gelsenkirchen. Nach der Stilllegung der Zeche Nordstern 1993 wurde das Betriebsgelände grundsaniert und in einen Landschaftspark verwandelt. 1997 fand im Park die Bundesgartenschau statt. Der Nordsternpark, der die Gelsenkirchener Stadtteile Horst und Heßler verbindet, wird vom Rhein-Herne-Kanalund der Emscher geteilt. Der Park ist in das European Garden Heritage Network und die Route der Industriekultur eingebunden.


Der Nordsternpark zeigt als Teil der Route der Industriekultur:


die Integration von ehemaligen Zechengebäuden in den Landschaftspark,eine am Rhein-Herne-Kanal gelegene Freilichtbühne (Amphitheater Gelsenkirchen), einen Schiffsanleger am Rhein-Herne-Kanal mit planmäßigen Fahrten im Sommer durch die Weiße Flotte Baldeney, drei 18 Meter hohe künstliche Kletterfelsen, einen 63 Meter langen, durch Berglehrlinge 1997 angelegten Bergbaustollen, der besichtigt werden kann von 1999 bis Ende 2016 den Deutschlandexpress, zuletzt die drittgrößte Märklin-Eisenbahn der Welt mehrere technisch und gestalterisch besondere Hängebrücken über den Rhein-Herne-Kanal und die Emscher den Herkules von Gelsenkirchen,  eine 18 Meter hohe und 23 Tonnen schwere Skulptur des deutschen Künstlers Markus Lüpertz.  Verschiedene ehemalige Gebäude sowie Neubauten werden heute als Gewerbepark genutzt, unter anderem durch das Bergbau-verbundene Unternehmen Vivawest

 

Wahrzeichen des Nordsternparks:

Die Doppelbogenbrücke über den Rhein-Herne-Kanal 1996 wurde zur Bundesgartenschau eine 36 m hohe Doppelbogenbrücke aus Stahl errichtet. Mit einer Spannweite von 80 m und zwei asymmetrischen, aber parallelen Bögen liegt sie schräg über dem Rhein-Herne-Kanal und ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad passierbar.   Die Konstruktion ist ein Entwurf von Stefan Polónyi.

 

Quelle: Wikipedia