Slinky_Springs

*Slinky Springs to Fame *  

am Schlosspark -Oberhausen

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12.05.2018

 

Slinky Springs to Fame:

Eine Brückenskulptur zwischen Kaisergarten und Emscherinsel in Form einer Spiralbrücke über den Rhein-Herne-Kanal.

 

 

Schloss Oberhausen:

Das Schloss Oberhausen ist eine klassizistische Schlossanlage im Oberhausener Stadtteil Alt-Oberhausen-Mitte. Das Anwesen gab dem 1846 in der Nähe erbauten und 1847 eröffneten Bahnhof und damit der späteren Stadt Oberhausen den Namen. Eine Vorgängeranlage aus dem 12./13. Jahrhundert befand sich rund 200 Meter entfernt vom heutigen Standort und ist mittlerweile vollkommen verschwunden. Nachdem das Anwesen von der Familie von Dücker über die von der Hovens Anfang des 17. Jahrhunderts an die Familie von Boenen gelangt war, wurde auf dem Grundstück zwischen 1804 und 1818 nach Plänen des Hofbaumeisters des Grafen von Bentheim-Steinfurt, August Reinking, ein neues Schloss für Maximilian Friedrich von Westerholt-Gysenberg und seine Frau Friederike Karoline von Bretzenheim errichtet.

 

Nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Herrenhaus Ende der 1950er Jahre nach alten Originalplänen neu errichtet. Es beherbergt heute mit der Ludwig Galerie ein international renommiertes Kunstmuseum; der Schlosspark mit seinen Freizeitangeboten ist ein beliebtes Ausflugsziel der Oberhausener Bevölkerung. Unter der Bezeichnung "Schloss Oberhausen und Kaisergarten" sind die Gebäude und der Park seit Anfang 2011 eine Station der Themenroute Oberhausen: Industrie macht Stadt der Route der Industriekultur.

Das Schlossareal liegt südlich der A 42 am Rhein-Herne-Kanal. An seiner Ostseite verläuft die Konrad-Adenauer-Allee (B 223), die Hauptverbindungsstraße zwischen den Stadtteilen Sterkrade, Osterfeld und Alt-Oberhausen. Der westlich gelegene Gasometer und das CentrO sind zu Fuß zu erreichen, ebenso das Gelände der ehemaligen Gutehoffnungshütte, deren einstige Hauptverwaltung sich südöstlich in etwa 900 Meter Entfernung befindet.

Der Kaisergarten:

Der Kaisergarten ist die älteste Parkanlage auf dem Oberhausener Stadtgebiet. Die junge Industriestadt wollte für ihre Bürger "durch die Anlage eines Volksgartens einen angenehmen, erfrischenden Aufenthalt in freier Natur schaffen".Anlässlich des 100. Geburtstags von Kaiser Wilhelm I. erhielt der Park 1898 seinen Namen. Er liegt südwestlich der Schlossgebäude und reicht von der Duisburger Straße bis an den Rhein-Herne-Kanal und von der Konrad-Adenauer-Allee bis zur Bahnstrecke Oberhausen Hbf.-Sterkrade. Das Areal ist Landschaftsschutzgebiet. Einige der Platanen des Parks sind aufgrund ihres Alters Naturdenkmale.

Von den rund 29 Hektar des Kaisergartens entfallen 7,5 Hektar auf Wald und 9,5 Hektar auf Rasen- und Wiesenflächen sowie 2,5 Hektar auf ein 360 m langes Reststück des alten Emscherbetts und einen großen Teich.[4] Das restliche Areal wird von Gehölzen, Hecken, Stauden- und Blumenbeeten sowie Wegen eingenommen. Auf einem Teil des Geländes befindet sich ein Tierpark mit heimischen Wildtieren und Haustieren. Der ehemalige Staudengarten der Gärtnerei ist heute ein Bauerngarten und ein Schaugarten.

Die Emschergenossenschaft ließ nach einem Entwurf von Tobias Rehberger eine Fußgänger- und Radwegbrücke über den Rhein-Herne-Kanal errichten, die den Kaisergarten mit dem benachbarten Sportpark an der Lindnerstraße und mit dem sich anschließenden Landschaftsraum der Emscher verbindet. Die Brücke, eine begehbare Skulptur mit dem Namen Slinky springs to fame, war ein Beitrag zum Projekt EMSCHERKUNST:2010 im Rahmen der RUHR.2010 - Kulturhauptstadt Europas. Konzipiert ist sie als farbiges, gewundenes und geschwungenes Band, spiralförmig umwickelt mit Bändern. Nachts soll sie illuminiert werden. Die Brücke war nicht rechtzeitig zur Ausstellungseröffnung im Mai 2010 fertiggestellt, sondern konnte erst im Juni 2011 eingeweiht werden.

 

Quelle: Wikipedia