Schurenbachhalde

* Die Schurenbachhalde

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Die gute Weitsicht, die mondähnliche Landschaft und die ungewöhnliche Landmarke auf dem höchsten Punkt tragen dazu bei, dass die Schurenbachhalde im Essener Norden zu einer der am meisten besuchten Bergehalden im Ruhrgebiet geworden ist.  Die Abraumhalde überragt die Umgebung um ca. 50 Meter mit einer maximalen Höhe von 86,4 Metern über dem Meeresspiegel.

Ganz oben, am höchsten Punkt, befindet sich eine etwa 10 Hektar große, noch recht pflanzenfreie, elliptisch geformte und nach oben gewölbte Oberfläche aus dunklem Abraum, die an eine Mondlandschaft erinnern soll. Genau am höchsten Punkt der Halde steht exakt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet seit dem 10.11.1998 eine sogenannte Bramme, ein 67 Tonnen schweres, gegossenes Stück Stahl mit einer Höhe von ca. 15 Metern und nur einer Dicke von nur etwas mehr als zehn Zentimetern.

Das Kunstwerk Bramme für das Ruhrgebiet wurde vom US-Amerikaner Richard Serra entworfen.

Besondere sichtbare Landmarken sind der Tetraeder, das daneben stehende Alpincenter in Bottrop, die höchste Halde von Scholven in Gelsenkirchen, der Gasometer in Oberhausen, die Zeche Zollverein, die Veltins-Arena auf Schalke, der Nordsternpark  (mit dem Herkules auf dem Förderturm) und die Skyline der Innenstadt von Essen.

 

Quelle: Wikipedia